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Jetzt aber erstmal: Viel Spaß beim Weitersurfen


der Webmaster Claas
und der Rest der Sippe
 

Ole ist da!!!!

Am 21.12. um 22:47 Uhr war es endlich soweit! Siena hat einen gesunden Jungen zur Welt gebracht!

Ole Harmsen 

Technische Daten:

Datum / Uhrzeit: 21.12.2012 / 22:47 Uhr

Größe: 55cm

Gewicht: 4000g

Kopfumfang: 38cm (wir Harmsen´s haben eben immer einen Dickschädel!!! ;-) )

 

Alle Harmsen´s freuen sich natürlich wie Bolle und wünschen den dreien alles Gute!!  

Aktualisiert ( Sonntag, 23. Dezember 2012 um 17:30 Uhr )

 

Wir trauern um unseren Papa

Traueranzeige Dieter Harmsen

 

Trauerpredigt von Pastor Burkhard Grahe (Alt-Garbsen)

Musik: Dr. Schiwago (Maurice Jarre, 1967)


Joh 3,16

Denn also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben.

Musik: Befiehl du deine Wege (Paul Gerhardt) 

Liebe Trauernde, liebe Familie Harmsen,

als Sie mir von Ihrem Mann, von Ihrem Vater erzählt haben, da habe ich ganz schnell gedacht: das muss ein sehr starker Mann gewesen sein. Eine starke Persönlichkeit. Und sie haben das dann ja auch bestätigt.

Ich finde, Sie haben mit so viel Anerkennung und Dankbarkeit über ihn gesprochen, dass es trotz aller Traurigkeit eine Freude war, Ihnen zuzuhören.

Das täuscht natürlich nicht darüber hinweg, dass die letzten Monate für Sie alle sehr hart waren. Sie haben gesagt, dass sich Ihr Vater eigentlich schon seit Anfang des Jahres mehr und mehr von Ihnen verabschiedet hat. Und ich als Außenstehender kann wahrscheinlich nur ansatzweise ahnen, wie schwer das für Sie gewesen sein muss.

Und doch scheint auch diese Art seines Abschieds ganz typisch für ihn gewesen zu sein. Es war wohl letztlich seine Art und seine Möglichkeit, selbst noch Entscheidungen zu treffen und das zu tun, was noch in seiner Macht stand.

Wenn ich Sie richtig verstanden habe, dann hat Ihr Mann die Dinge, die er gemacht hat immer möglichst gut gemacht. Und was er sich in den Kopf gesetzt hatte, das hat er auch umgesetzt. „Heidjer Dickschädel“ haben Sie ihn durchaus liebevoll genannt. Sie haben so schön erzählt: Als er Sie, Frau Harmsen, z.B. zum ersten Mal gesehen hat, hat er gleich gesagt: „Die Frau werde ich mal heiraten!“ Und so ist es auch gekommen.

Aber das ist nur die eine Seite. Noch viel stärker finde ich eine andere Fähigkeit von ihm. Denn auch dann, wenn etwas nicht so ging wie er es wollte, konnte er sich sehr gut auf die neue Situationen einstellen. Und er war dann oft auch darin offensichtlich wieder außergewöhnlich erfolgreich.

So hat er in seinen Berufen und auch ehrenamtlich in seiner Vereinsarbeit viel geschafft und erreicht.

Und als eine sehr schwere Krankheit ihm fast das Leben gekostet hätte, da ist er auch damit fertig geworden. Mit seiner Kraft und seinem starken Willen und – ich denke auch: mit Ihrer guten Unterstützung.

Aber irgendwann kommt eben unsere menschliche Kraft an ihre Grenzen. Und so hat Herr Harmsen vor ungefähr 10 Jahren Erfahrungen machen müssen, die er letztlich dann wohl doch nicht mehr verkraften konnte. Schwere Krankheiten kamen noch dazu. Und irgendwann scheint er dann gewusst oder gespürt zu haben: So geht es nicht mehr weiter. Oder noch deutlicher: Es geht nicht mehr weiter. Auch das gehörte zu seinen Stärken, haben Sie gesagt: seine schonungslose Ehrlichkeit – vielleicht vor allem sicher selbst gegenüber.

Und so ist er schließlich am 16. Dezember gestorben.

Also ich mich in der letzten Woche mit der Weihnachtsbotschaft beschäftigt habe, da musste ich immer wieder auch an Ihren Mann, an Ihren Vater, Ihren Bruder und Opa denken.

In diesem Jahr  stand ein ganz starker Satz aus dem Neuen Testament im Mittelpunkt. Der heißt:

„So sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen einzigen Sohn gab, auf dass alle, die an ihn glauben, nicht verloren gehen.“

Es war wahrscheinlich zunächst das Wort „verloren“ das mich an Herrn Harmsen hat denken lassen. Immer mehr scheint er sich in den letzten Monaten in sich selbst zurückgezogen zu haben. Wahrscheinlich kann keiner von uns ganz nachvollziehen, was da in ihm vorgegangen sein muss. Aber wir waren uns einig, dass es sicher sehr schwer für ihn war. Und ich denke: Es muss auch sehr schwer für Sie gewesen sein, das mitzuerleben – und letztlich nichts tun zu können, ihm nicht helfen zu können.

Das andere Wort, das ich mit Ihnen und ihrer Lebensgeschichte verbinde, ist das Wort Liebe.

Es kommt mehrfach in ihre Anzeige vor. Und ich meine auch, dass ich ganz viel Liebe gespürt zu haben, als Sie mir von ihren gemeinsamen Erfahrungen erzählt haben. Natürlich gibt es in einer langen Ehe auch Auseinandersetzungen und Meinungsverschiedenheiten. Das gehört dazu. Aber viel wichtiger und viel stärker sind doch letztlich die vielen guten Zeiten.

Sie haben von der Liebe eines Vaters gesprochen, der für seine Söhne nicht nur da war, nicht nur liebevoller Vater war, sondern der wahrscheinlich doch auch in manchem ein Vorbild war. Sonst würden Sie ja nicht mit so viel Anerkennung von Ihrem Vater sprechen.

Von der Liebe eines Ehemanns haben Sie gesprochen, der alles getan hat, damit es der Familie gut geht.

Schließlich haben Sie auch von seiner Nächstenliebe gesprochen, von seinem Engagement nicht nur in seiner Arbeit, sondern auch in den Vereinen.

Er war ein gläubiger Mensch, haben Sie gesagt. Nicht so, dass er viel darüber gesprochen hätte. Aber so, dass man es ab und an gespürt hat. Und vielleicht hätte ihm diese Weihnachtsbotschaft gefallen.

Für mich gehört dieser Satz aus dem Neuen Testament zu den schönsten und stärksten Texten überhaupt. Es ist sozusagen die Weihnachtsbotschaft auf einen Satz gebracht:

„So sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen einzigen Sohn gab, auf dass alle, die an ihn glauben, nicht verloren gehen.“

Das heißt: Gott möchte, dass wir nicht verloren gehen. Er setzt alles dran, dass wir uns nicht verloren fühlen. Er möchte uns nah sein, in jeder Phase unseres Lebens. Wenn wir glücklich und erfolgreich sind genauso wie in den schweren Zeiten. In Zeiten wie diesen.

 „Auf dass alle, die an ihn glauben, nicht verloren gehen.“ heißt es da. Und dann kommt noch etwas Wichtiges::  …und das ewige Leben haben.“

Für mich und in meiner Vorstellung vom Leben und dem was danach kommt ist Ihr Mann, Ihr Vater, Ihr Bruder, euer Opa jetzt bei Gott. Bei ihm ist er eben gerade nicht verloren, sondern gut aufgehoben.

Ich wünsche Ihnen von ganzem Herzen, dass Sie den Abschied gut verkraften…

.. durch Ihre gegenseitige Unterstützung, von der ich meine, alleine schon in unserem kurzen Gespräch ganz viel erlebt zu haben.

.. durch die vielen guten Erinnerungen an gute gemeinsame Jahre.

.. und vielleicht auch durch das Vertrauen auf Gott, der möchte, dass wir nicht verloren gehen: Sie nicht und Ihr Mann / Ihr Vater (Bruder, Opa) auch nicht.

Amen

Musik: So nimm denn meine Hände (Text: Julie von Hausmann, 1862. Musik: Friedrich Silcher, 1842)

 

Musik zum Auszug: Morgens um sieben (James Last, 1968)

 

Trauerrede Werner Stalke (Vorsitzender Schützengesellschaft v. 1834 e.V. Letter)

Liebe Ingrid,

liebe Angehörige,

liebe Trauergemeinde,

 

die Schützengesellschaft v. 1834 e.V. Letter trauert um ihrem Schützenbruder Dieter Harmsen.

 

Sehr bald nach seinem Umzug von Scheeßel nach Letter trat Dieter in unsere Gesellschaft ein. In den über 50 Jahren seiner Mitgliedschaft im Deutschen Schützenbund und den mehr als 45 Jahren Mitgliedschaft in unserer Gesellschaft hat Dieter Harmsen nicht nur aktiv am sportlichen und gesellschaftlichen Vereinsleben teilgenommen, sondern sich auch über mehr als 15 Jahre in verantwortlicher Position im Sportbereich besonders um die Nachwuchsförderung sowie um den Leistungssport  verdient gemacht.

In seinem Amt als 2. Vorsitzender gehörte Dieter Harmsen damals zu den Vorstandsmitgliedern, die sich intensiv für den Neubau unserer Schießsportanlage eingesetzt haben.

Besonderer Höhepunkt in seiner Mitgliedszeit war die Erringung der Königswürde im Jahre 1977.

1984 musste Dieter Harmsen dann leider aus beruflichen Gründen die  Vorstandsarbeit aufgeben und auch für die Teilnahme am weiteren Vereinsleben blieb kaum noch Zeit. Sein Interesse am Vereinsleben bewahrte er sich auch in seiner passiven Zeit.

Seine Zuverlässigkeit, seinen Einsatz für die Gesellschaft und seine Menschlichkeit werden wir in steter Erinnerung behalten.

 

Voller Trauer nehmen wir heute mit einem letzten „Fein Korn“ Abschied

von unserem Schützenbruder Dieter Harmsen.

 

 
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